Seit Jahren beschäftige ich mich mit der Radionik. Als Elektroniker, Programmierer und PC-Dozent mit über 35 Jahren PC-Erfahrung hat mich immer wieder die Idee verfolgt, eines Tages ein eigenes Radioniksystem zu entwickeln und auch zu bauen. Leider wurde dies durch meine berufliche Tätigkeit und die knappe Freizeit ständig verhindert. Jetzt, nachdem das System bei mehreren Dutzend Anwendern im Einsatz ist, kann ich mit der Erweiterung des System beginnen. Aber nochmals ein kleiner Rückblick:
Es war doch mehr Arbeit, als ich am Anfang gedacht habe. Viele kleine Störungen gab es, bis das Gesamtsystem so funktionierte, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Idee, ein Radionik-Selbstbausystem zu entwickeln kam mir bei einer der Jahreshauptversammlungen, als ich feststellte, dass wir im Verein gar nicht mehr so viele Radiästheten als Mitglieder hatten, sondern mehr Interessierte an der Radionik.
Als Techniker und Programmierer reizte mich natürlich die Idee, ein Radioniksystem zu entwerfen und zu entwickeln, dass man komplett selbst bauen kann. Sowas gab es noch nicht auf der Welt !
Als Erstes war ich auf der Suche nach einer passenden Elektronik. Ich wollte unbedingt eine Schaltung, die in der Lage war, von einer modernen Programmiersprache aus angesprochen zu werden und gleichzeitig aber genug Freiheiten zuließ, eigene Wünsche noch unterzubringen. Wie es der Zufall so wollte, kam ich auf einen Prozessortyp, der ein Interface zu der modernen Computerschnittstelle USB ermöglichte und gleichzeitig vom Preis her günstig war sowie von der Handhabung einfach gestaltet war. Dieser Chip befindet sich in sehr vielen Computer-Spieleconsolen.
Es galt also, verschiedene Grundschaltungen zu analysieren und zu prüfen, ob es möglich war, dieses System so anzupassen, dass man damit ein Radioniksystem aufbauen konnte.
Der Chip hat eine hohe Bitbreite und durch seine Geschwindigkeit bei der USB-Schnittstelle konnte ich davon ausgehen, dass Daten schnellstmöglich vom PC zur Hardware und umgekehrt übertragen werden.
Viele Stunden verbrachte ich mit dem Entwurf der Grundschaltung des gesamten Radionikmasters. Ich wollte unbedingt den Radioniker und Bediener mit möglichst vielen Eigenschaften in den Regelkreis dieses Radioniksystem einbringen. Durch meine Ausbildung als Elektroniker, Radartechniker und Funker habe ich das Hintergrundwissen, um bewährte Sensoren so zu kombinieren, dass vom Radioniker dann am Schluss mehrere Parameter erfasst werden. Die Krönung ist die Umsetzung seines Widerstandsrauschens in digitale Form. Allein für diese Entwicklung verwendete ich mehrere Tage. Damit ist erstmalig ein echtes und sauberes Rauschen in einem elektronischen Radioniksystem möglich geworden. Viele elektronische Radioniksysteme auf dem Markt verwenden entweder eine s.g. Rauschdiode oder einen mathematischen Algorithmus. Das Rauschen dient für die Radioniker als s.g. Zufallsquelle. Diese Quelle dient dann in der Radionik als Informationspool und kann z.B. für Analysen Verwendung finden. Die beste Rauschquelle stellt für mich der Mensch selbst dar. Der Radionikmaster ist weltweit das erste Radioniksystem, dass mit dieser Rauschquelle in dieser Art und Weise arbeitet.
Die nächste wichtige Frage bei der Entwicklung des Radionikmasters war, wie sollen die menschlichen Parameter erfasst werden. Am Schluss fiel meine Wahl auf eine spezielle Messbrücke, mit der man fast beliebige elektrische Grössen erfassen kann. Diese Messbrücke und andere spezielle und ausgesuchte Sensoren bildeten dann das Erfassungsystem. Jetzt galt es diese Werte über das s.g. HID (Human Interface Device) so umzusetzen, dass man anschließend diese Daten an den angeschlossenen Rechner schicken kann und auch Daten vom Rechner zu dem Erfassungssys-tem geschickt werden können.
Das HID wurde so konzipiert, dass ein Eigenbau durch FBE-Mitglieder möglich war.
Es war vorgesehen, dass das Erfassungssystem, also die Sensorik auch von den FBE-Mitgliedern gebaut werden kann.
Leider verhindern umfangreiche Abgleicharbeiten diese Möglichkeiten. Daher werden die Selbstbauer später mit einer fertigen Sensorik beliefert. Diese Sensorik wird von mir noch an das vorhandene HID angepasst.
Hier ein Bild vom Gesamtsystem:
![[image]](img/uploaded/image41.jpg)
Links ist die Elektronik des Radionikmasters zu erkennen.
Vor dem Rechner befindet sich die s.g. Sensorplatte.
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Serie wird fortgesetzt ! |