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Glossar - Lexikon
 
 
 

A

Ableitung
Abnahme bioelektrische Signale (elektrische Potentiale) mittels Elektroden zum Nachweis von Potentialdifferenzen am Körper (z. B. EEG, EKG, EMG). Entsprechend der Elektrodenplatzierung unterscheidet man zwischen bipolarer und monopolarer Messung. Ableitung bedeutet im weitesten Sinne auch das Registrieren anderer Biosignale mittels spezieller Messfühler (z. B. Temperaturveränderungen).

Aktionspotential
kurzzeitige Umkehr oder Änderung des Membranpotentials am Axon der
Nerven- bzw. Muskelzelle, Messung mit dem EMG

Aktivierung
eine Funktion oder einen Mechanismus in Tätigkeit setzen bzw. die
vorhandene Aktivität steigern

Aktivität
allgemeine Bezeichnung für innerlich ausgelöste Tätigkeiten des Gesamtorganismus wie auch einzelner Elemente (Organe, Gewebe, Zellen). Der Begriff wird manchmal auch als Gegenstück zum Begriff Reaktion verwendet für physiologische oder psychologische Vorgänge, die eine durch äußere Bedingungen ausgelöste Tätigkeit bezeichnet.

Alpha-Wellen
relativ große, rhythmische Gehirnwellen mit einer Frequenz von 8 bis 12 Hz, die im EEG auftreten. Sie werden mit Entspannung in Zusammenhang gebracht.

Amplitude
Maximalausschlag einer gemessenen Welle (Scheitelwert), jeweils größter Wert einer periodisch veränderlichen Größe, auch ein Maß für die Stärke eines elektrischen Signals in der Maßeinheit Volt (1 V = 1000 mV = 1.000.000 µV)

Anästhesie
Dämpfung oder Ausschaltung der Schmerzempfindung (Narkose), auch durch Hypnose und Biofeedbacktraining möglich

Atem
von Atman, hinduistisch für Seele, göttliches Selbst. Luft ist Leben, wir atmen ca. 15.000mal am Tag Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus. Richtig atmen ist wichtig! Instinktiv richtig atmet heute kaum noch jemand. Schon kleine Kinder sind verspannt und atmen dadurch flach in atemloser Spannung, arhythmisch und ohne Pause.

Atemtechniken
dazu gehören u. a.: Atemgymnastik, Atemlenkung, Atemmassage, Bauchatmung, Fokusatmung, Nasenwechselatmung, Organatmung, Rhythmusatmung 8-4-8-4

Atemtherapie
Ziele: durch die Fähigkeit, wieder ruhig und gleichmäßig zu atmen, die Sauerstoffversorgung des Körper verbessern, die natürliche Haltung wieder gewinnen und zugleich die hemmenden Emotionen abbauen, so dass sich funktionelle Störungen und seelische Probleme lösen.

Aufmerksamkeit
Bezeichnung für selektive Wahrnehmung eines bestimmten Reizes (oder Reizmusters), der Bestandteil einer komplexen Reizsituation ist. Dabei passen sich die Sinnesorgane und / oder das zentrale Nervensystem auf eine für die betreffenden Reize an, so dass die Nervenerregungen optimal werden.

Autogenes Training
Methode von Johannes Heinrich Schultz (Dr. Dr. h. c. , 1884 – 1970, Neurologe in Berlin), Beeinflussung bestimmter Körperfunktionen durch autosuggestive Entspannung, Anwendung bei Spannungszuständen, Schmerzen oder zur Überwindung von Schlaflosigkeit

Autonomes Nervensystem
auch vegetatives Nervensystem

Autosuggestion
Eine Form der Suggestion, die ein Mensch ohne äußere Einwirkung bei sich selbst vornimmt und wodurch es sein eigenes Verhalten und Erleben beeinflusst. Autosuggestion kann sich auch auf den körperlichen Bereich auswirken und wird deshalb bei Entspannungstechniken angeendet.

B



Bereitschaftspotential
langsames, ansteigendes negatives Potential im EEG, das Bewegungen oder anderen Antwortreaktionen vorangeht (bis zu 1,5 Sekunden) und sie begleitet.

Beta-Wellen
rhythmische Gehirnwellen im EEG, die eine Frequenz von ungefähr 14 – 30 Hz aufweisen und meist im wachen, aufmerksamen Zustand auftreten

Bioenergetik
Verständnis der menschlichen Persönlichkeit aufgrund der energetischen Prozesse des Körpers. Die Gesamtpersönlichkeit ergibt sich aus der Summe der Einzelfunktionen von Körper, Seele und Geist und als Kausalkette von Energie, Bewegung, Gefühl und Denken.

Biofeedback
Rückmeldung und Rückkoppelung von nicht direkt wahrnehmbaren physiologischen Prozessen wie Herzfrequenz, Blutdruck, elektrische Muskel- oder Hirnaktivität durch ein wahrnehmbares Signal. Man benötigt einen Biorezeptor, der die betreffende Organfunktion erfassen und als elektrische Potentiale darstellen kann. Diese Potential werden verstärkt und in direkt wahrnehmbare visuelle oder akustische Signale umgeformt. Mit solchen extrarezeptiven Feedbackschleifen kann der Organismus lernen, auch sogenannte unwillkürliche oder autonome Körperfunktionen ähnlich wie willkürliche Körperbewegungen zu kontrollieren, d. h. autonome Reaktionen werden operant konditioniert. Die mittels Biofeedback erlernte Fähigkeit zu entspannen kann erfolgreich eingesetzt werden bei Spannungskopfschmerz, Migräne, Schlafstörungen, Nervosität, Angstzuständen. Mit Hilfe von Biofeedback lassen sich Bluthochdruck senken, Asthma und Herz-Kreislauf-Störungen lindern.

Biokybernetik
Steuerung und Kontrolle von biologischen Werten (vgl. Kybernetik)

Biologie
Wissenschaft von den Lebewesen und Lebensvorgängen

Biopotential
elektrischer Potentialunterschied zwischen zwei an einem Organismus angebrachten Messstellen; Entstehung durch die Aktivität biologischer Systeme, z. B. Muskelkontraktion oder Gehirnaktivität

Blindversuch
Versuchsanordnung, bei der entweder der Versuchsleiter bzw. die Versuchsperson oder auch beide (Doppelblindversuch) die entscheidenden Bedingungen der Versuchsdurchführung nicht kennen, die zudem bewusst nach einem Zufallsprinzip ausgewählt werden können (randomisierter Blindversuch). Der Doppelblindversuch wird zum Testen der Wirksamkeit von Pharmaka eingesetzt. Dabei wissen weder der Versuchsleiter noch die Versuchspersonen, wer die zu testende Substanz und wer das Kontrollpräparat (Placebo) erhält. In der psychologischen Diagnostik wird der Blindversuch als Kontrollverfahren verwendet, wobei der beurteilende Psychologe nur die Testdaten und / oder die Verhaltenprotokolle sieht, nicht aber den Patienten selbst.

Blutdruck
der in den Gefäßen des Körper- und Lungenkreislaufs herrschende Druck, im engeren Sinne der auf Herzhöhe gemessene arterielle Blutdruck im Körperkreislauf; der Höchstwert (während der Herzkammerkontraktion) wird als systolischer, und der Tiefstwert als diastolischer Blutdruck bezeichnet.

C



Chakra

indisch für Rad oder Kreis, Bezeichnung für die Energiezentren, die sich entlang der Wirbelsäule im energetischen Feld des Körpers befinden. Die Philosophie: Es gibt 7 Hauptchakren, die mit den Drüsen korrespondieren. Sind sie durchgängig, so drehen sie sich, und die Energie fließt ungehindert. Sind alle Chakren richtig aktiv, so soll es zu einer spirituellen Bewusstseinserweiterung kommen. Zuerst jedoch muss die Kundalini-Energie ungehindert fließen, um die Chakren in Bewegung zu setzen.

Charisma
eine Gabe und Eigenschaft, die wir in uns tragen, persönliche Ausstrahlung. Biofeedbackmessungen der Gehirnpotentiale und Tests haben ergeben, dass sich Charisma aus der überaktiven rechten Gehirnhälfte bei Personen entwickelt, die gleichzeitig stark extravertiert sind.

Ch’i
Lebensenergie nach dem chinesischen Tao

Chronisch
sich langsam entwickelnd, langsam verlaufend, zeitlich andauernd

Cortex
Hirnrinde, Struktur aus Nervenzellen auf der Oberfläche beider Gehirnhälften

D



Delta-Wellen

rhythmische Gehirnwellen mit großer Amplitude und einer Frequenz von 1 - 3 Hz, die während de Tiefschlafs im EEG auftreten

Dendriten
kurze Fortsätze an der Nervenzelle, die normalerweise über die Synapsen aufgenommene Erregungen zum Zellkörper leiten

Depression
Niedergeschlagenheit, Verstimmung, traurige Verfassung, depressiv

Diagnostik
Lehre von der Erkennung von Krankheiten

E



Echtzeitverarbeitung

Funktionsweise eines Computers, der die eintreffenden Daten gleichzeitig mit dem zu kontrollierenden Experiment verarbeitet

Ekstase
Verzückung, seelischer Erregungszustand

Elektrode
elektrisch leitende Kontaktfläche, die der direkten oder indirekten Zuführung elektrischer Potentiale oder Ableitung elektrischer Biopotentiale aus dem Körper dient. Um einen guten elektrischen Dauerkontakt herzustellen, wird zwischen Hautoberfläche und Elektrodenfläche eine elektrisch leitfähige Paste gegeben.

EEG, Elektroenzephalogramm
Aufzeichnung der durch die Gehirnaktivität erzeugten bioelektrischen Potentialschwankungen, die mit auf der Kopfhaut angebrachten Elektroden ableiten lassen

EKG, Elektrokardiogramm
aufgezeichneter Verlauf der bioelektrischen Potentiale bzw. Potentialdifferenzen, die bei der Erregungsausbreitung und Erregungsrückbildung in der Herzmuskulatur entstehen
EMG, Elektromyogramm
Aufzeichnung der Zeitspannungskurve der durch die Muskelaktivität erzeugten elektrischen Potential; die Messung wird mit Hautoberflächenelektroden (Oberflächen-EMG) oder mit Nadelelektroden vorgenommen, die in den Muskel eingestochen werden.

Elektromyografie
EMG-Methode, die Aktionsströme von Muskeln auszuzeichnen. Die von der Haut abgeleiteten Ströme werden elektrisch verstärkt und sichtbar gemacht

Emotionalität
gefühlsmäßige Wertung, Gesamtheit der gefühlsmäßigen Zustimmung oder Ablehnung

Entspannung
Entspannungstechniken helfen durch psychische Belastung erzeugte Spannungs- und Erregungszustände abzubauen wie z. B. Autogenes Training, progressive Entspannung, Atemübungen, gezieltes Organtraining mit Biofeedback, Yoga oder Meditationsübungen. Diese Verfahren gehen von der Tatsache aus, dass psychische Vorgänge eng mit körperlichen verknüpft sind.

Eutonie
eine von der Psychotherapeutin Gerda Alexander entwickelte Technik, entspringt der Erfahrung, dass jeder Mensch seinen eigenen Rhythmus finden muss, Bewegungsabläufe nicht automatisch, sondern bewusst ausführen

Evozierte Potentiale
durch Reizung eines Organs oder seiner efferenten Nerven auslösbare Potentialveränderungen im Gehirn, die in der Regel als Summenpotentiale mit der auf der Kopfhaut befestigten EEG-Elektroden abgeleitet werden.

F



Feedback

aus der Nachrichtentechnik bzw. Kybernetik stammende Bezeichnung, welche heute für jegliche Art von Rückmeldungssystemen verwendet wird, die auf mehr oder weniger automatische Weise den Vollzug, die Wirksamkeit oder den Grad der Angemessenheit einer bestimmten Tätigkeit oder Handlung anzeigen (Synonyme: Reafferenz, Rückkopplung, Rückmeldung, Rückwirkung).

Funktionelle Entspannung
nach Marianne Fuchs, ausgehend von der eigenen Haltung im Sitzen, Liegen, Stehen und Gehen Wege der Spannungslösung gesucht


G



Galvanische Hautreaktion, GHR

veralteter Begriff für elektrodermale Aktivität (Synonyme: GSR galvanic skin response; HGR, Hautgalvanischer Reflex)

Generatorpotential
der Zustand eines Rezeptors, nachdem er erregt und teilweise depolarisiert worden ist. Wenn die Depolarisation fortgeführt wird bis zur Erregungsschwelle, produziert das Generatorpotential einen Nervenimpuls

Gewebe
Zellverbände aus gleichartigen Zellen, die zusammengefügt die Organe der Lebewesen bilden. Bei Menschen und Tieren unterscheiden man Epithelgewebe, Muskelgewebe, Stütz- oder Bindegewebe, Nervengewebe, Blut.

Glatte Muskulatur
aus spindelförmigen Muskelzellen bestehendes Gewebe, das die Wände der Eingeweide und Blutgefäße auskleidet und vom vegetativen Nervensystem innerviert ist.

Gleichspannungspotential
zwischen verschiedenen Hirnbereichen zeigt die Aktivität der darunter liegenden Gehirnzellen an

H



Halluzination

krankhafte Form der Sinnestäuschung, die ohne äußere Reize entsteht. Die Vorstellungen weichen oft gänzlich von allen realen Möglichkeiten ab.

Hatha-Yoga
indische Methode, Körper-, Atem- und Bewusstseinübungen zur Entwicklung psychosomatischer Kräfte, vor allem durch Kontrolle und Beherrschung des Körpers, seiner Kräfte und seiner Funktionen

Hautpotential
elektrische Potentialdifferenz zwischen Oberflächenelektrode, die auf einer mit zahlreichen Schweißdrüsen versehenen Hautpartie angebracht ist, und einer Referenzelektrode. Das Hautpotential besteht aus einer als Hautpotentialniveau (skin potential level, SPL) bezeichneten tonischen und einer als Hautpotentialreaktion (skin potential reaction, SPR) bezeichneten phasischen Komponente.

Hautwiderstand
elektrischer Widerstand der Haut, bestehend aus einer als Hautwiderstandsniveau (skin resistance level, SRL) bezeichneten tonischen und einer als Hautwiderstandsreaktion (skin resistance reaction, SRR) bezeichneten phasischen Komponente.

Hypnose
künstlich herbeigeführter Zustand der Bewusstseinseinengung einer Person, z. B. durch einschläfernde, den Willen hemmende Mittel (Hypnotika)

Hypophyse
Hirnanhangdrüse, wichtiges Organ der inneren Sekretion, etwa bohnengroß, mittels eines Stiels an der Gehirnbasis befestigt. Die Hypophyse ist das übergeordnete hormonelle Steuerorgan des Körpers.

Hypothalamus
Teil des Zwischenhirns, steuert wichtige Vorgänge des Köpers wie Wärmeregulation, Wach- und Schlafvorgänge, Blutdruck, Atmungsablauf, Stoffwechsel und Schweißsekretion

I



Imagination

bewusste Vorstellung von Bildern vor dem geistigen Auge

Immunologie
Lehre von der Immunität und den Abwehrreaktion des Körpers gegen Krankheitserreger

Immunregulation
zur Dämpfung einer Immunantwort kommt es, wenn in der „Nettobilanz“ auf fördernden und hemmenden Regulationsmechanismen die unterdrückenden Wirkungen überwiegen. Wie und welche Mechanismen zusammenwirken, ist noch weitgehend unbekannt. Die Netzwerktheorie de Dänen Niels Jerne erklärt die Dämpfung des Immunsystems über die Hemmung von Antikörpern durch „Anti-Körper“ in einem „Anti-idiotypischen Netzwerk“. Auch das Gehirn ist bei der Immunregulation beteiligt: Fast alle der bis jetzt geprüften Hormone wirken auf das Immunsystem.

J

K



katathymes Bilderleben

von griech. kata = gemäß und thymos = Seele, eine Methode der Psychotherapie, um Imaginations- bzw. Visualisationserfahrungen zu machen, nach dem Göttinger Prof. Hanscarl Leuner
Kleinhirn
eine der entwicklungsgeschichtlich ältesten Strukturen des Nervensystems von Wirbeltieren (auch Menschen). In das Kleinhirn laufen alle Arten von sensorischen Informationen ein, z. B. über die Kontraktion der Muskeln.

Konzentrative Bewegung (KBT)
das bewusste Wahrnehmen von Bewegungsabläufen dient als Grundlage dafür, sich selbst und die eigene Lebenshaltung sowie das eigene Handeln bewusster zu erleben.


Kundalini
die kosmische, weibliche Energie, die im Muladhara-Chakra (unterstes Energiezentrum im Becken) ruht. Sie zu erwecken ist das erklärte Hauptziel der meisten Yogis. Die verschiedensten Techniken zur Erweckung der Kundalini-Energie, auch Lebensenergie oder Sexualenergie genannt, werden als Kundlini-Yoga bezeichnet.

Kybernetik
Begriff, der von Norbert Wiener begründeten modernen Wissenschaft, die sich mit der Steuerung, Kontrolle und Kommunikation in Maschinen und Organismen befasst. Biokybernetik ist die Steuerung und Kontrolle biologischer Funktionen und Vorgänge.

L



Limbisches System

Teile der alten, primitiven Strukturen des Gehirns, die Grundbedürfnisse und –Funktionen wie Hunger, Sexualverlangen, autonome Funktionen, Emotionen steuern

M



Mantra

ein Wort mit einer speziellen oder spirituellen Bedeutung, auf das die Aufmerksamkeit während einer Meditation fokussiert wird, wie ein Schlüssel, Schalt- oder Auslösewort

Meditation
verschiedene Formen der Meditation (z. B. mit Bild, Text, Klang), reguliert den Gemütszustand, fördert Entspannung, Vorbeugung von Stresserkrankungen

Membranpotential
Potentialunterschied an der Zellmembran als Folge einer ungleichen Ionenverteilung, Bilder im unerregten Zustand das Ruhepotential, im erregten Zustand das Aktionspotential

Muskelentspannung, progressive
ein von Dr. Edmund Jacobson (Arzt aus Schweden, zu Beginn des 20. Jh. in die USA emigriert) entwickeltes Entspannungstraining. Die Person lernt zuerst die am einfachsten zu kontrollierenden Muskeln zu entspannen, bis sie dazu übergeht Muskelgruppen und den ganzen Körper zu entspannen.

N



Nerven

aus Nervenfasern bestehende Leitungsbahnen, in denen die vom ZNS ausgehenden Erregungen weitergeleitet werden

Nervensystem
Gesamtheit des reizaufnehmenden und –verarbeitenden Nervengewebes, das die Lebensfunktionen steuer und koordiniert

Nervenzentrum
die in Gehirn und Rückenmark liegenden Ausgangspunkte der verschiedenen Nervengebiete

O

P



Parasympathisches Nervensystem

kraniosakraler Teil des autonomen Nervensystems, bewirkt gewöhnlich die Gegeneffekt zum sympathischen Nervensystem

PcE-Training
durch gezieltes Training mit dem Muskel im Beckenboden (Pubococcygeus-Muskel) Energie generieren

Peripheres Nervensystem
sämtliche Nervenstrukturen, die sich außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks befinden

Psyche
Seele des Menschen, psychisch = seelisch

Psychogenes Feld (Hirn- oder Körperfeld, Ganzfeld)
ein mess- und darstellbares individuelles Energiefeld, das von der Verhaltens- und Denkstruktur der jeweiligen Person abhängig ist. Das Ganzfeld setzt sich aus dem Hirn- und Körperfeld eines Menschen zusammen.

Psychokybernetik
mit positiver Einbildung kybernetische Prozesse auf psychischer Ebene initiieren, verstärken und lenken

Psycho-Neuro-Kybernetik
eine Methode zur Steuerung und Kontrolle von geistigen Zuständen, Bewusstmachen von unbewussten, im Unbewussten ablaufenden >Prozessen mittels Biofeedback

Psychologie
Lehre vom menschlichen Verhalten

Q

R



Regeneration

Wiederherstellung, Heilung, z. B. Ergänzung zerstörter Gewebe


Rezeptoren
1. spezialisierte Zellen oder Zellbestandteile, die mit Sinnesnerven verbunden sind und durch jeweils entsprechende Reizqualitäten erregt werden. Allgemein werden vier Klassen unterschieden: Licht-, Mechano-, Chemo- und Thermorezeptoren.
2. Zellorganellen im Nervensystem, die auf Neurotransmitter ansprechen und der Erregungsübertragung dienen
3. Moleküle auf der Oberfläche von Zellen, mit deren Hilfe unter anderem Antigene erkannt werden. Die bekanntesten Rezeptoren der Immunzellen sind: Antikörper, T-Zell-Rezeptoren und MHC-Rezeptoren

Ruhepotential
bioelektrische Potenzialdifferenz zwischen Innen- und Außenseite erregbarer biologischer Membranen im unerregten Zustand

Runen
germanisch-keltischer Ursprung, „geheimnisvolle Kunde“, “raunen“, zu kultisch-magischen Handlungen und für Mitteilungen benutzt, in Island noch im 17. Jahrhundert verwendet. Forschungen ergaben, dass die Runen bereits in der Steinzeit bekannt waren als eine Art Urschrift, die auf Holzstäben oder Knochen eingeritzt wurden. Einzelne Runen waren auch energetischen Körperstellungen zugeordnet.

S



Stress

umfassende Bezeichnung für alle physischen und psychischen Belastungszustände, die Veränderungen im autonomen Nervensystem bewirken und bei zu großer Intensität oder Dauer zu psychosomatischen Störungen führen können. Entscheidend ist in erster Linie die psychische Komponente, das heißt das Erleben dieser Belastungen und Bedrohungen sowie die Ungewissheit, ob man sie bewältigen kann.

Stressoren
exogene Faktoren, die auf eine Person wirken. Ein und derselbe Stressor kann unterschiedliche Reaktionen hervorrufen.

Suggestion
allgemeine und umfassende Bezeichnung für die Beeinflussung psychischer und physischer Prozesse durch einstellungsverändernder, verbaler Botschaften. Suggestion wird in der Psychotherapie in Form von Autosuggestion bzw. Fremdsuggestion durch den Therapeuten z. B. bei der Hypnose oder zur Unterstützung von Entspannungsmethoden angewendet. Der Grad der suggestiven Beeinflussbarkeit eines Individuums wird als Suggestibilität bezeichnet.

Sympathikotonie
Verschiebung de vegetativen Gleichgewicht zugunsten des sympathischen Nervensystems im Sinne einer erhöhten Erregbarkeit des sympathischen Systems; kommt meist im Rahmen einer konstitutionellen vegetativen Labilität vor

Sympathisches Nervensystem
thorak-lumbaler Teil des autonomen Nervensystems; bewirkt für gewöhnlich die Gegeneffekt zum parasympathischen Nervensystem

System
besteht aus wechselseitig, kybernetisch aufeinander wirkender und rückwirkender Einzelteilen. Wenn mehrere vorher getrennte System in Beziehung treten, kann daraus ein neues, übergeordnetes System entstehen.

T



Theta-Wellen

rhythmische Gehirnwellen im EEG, die eine Frequenz von 3,5 Hz bis 7 Hz aufweisen und beim Übergang vom Wach- zum Schlafzustand auftreten

Trance
ein veränderter, die freie Willensbestimmung ausschließender Bewusstseinzustand, der autosuggestiv oder auf hypnotischem Wege herbeigeführt werden kann, manchmal auch spontan auftritt; ein Zustand, bei dem die Herrschaft über den Körper aufgehoben ist, z. B. Hypnose.

U



Unbewusst

seelische Vorgänge, die sich außerhalb des Wachbewusstseins vollziehen, also im Ursprungsbewusstsein. Anfänglich in der Psychoanalyse von Sigmund Freud verwendeter Begriff einer seelischen Tiefenschicht ohne bewusste Vorgänge; in dieser wirken viele Antriebe des Verhaltens ohne bewusste Kontrolle. Triebkonflikte werden nach Freud ins Unbewusste verdrängt.

V



Vagotonie

dauerhafte Verschiebung de vegetativen Gleichgewicht im Sinne einer stärkeren Dämpfung oder eines Überwiegens des parasympathischen Systems. Kommt meist im Rahmen einer konstitutionellen vegetativen Labilität vor.

Vegetatives Nervensystem
Teil des peripheren und zentralen Nervensystems, der – als Gegenstück und Partner des animalen Nervensystems – den vegetativen Funktionen dient, d. h. der Regulation der unbewussten inneren Lebensvorgänge (Aufrechterhaltung der Homöostase) sowie deren Anpassung an die Erfordernisse der Umwelt. Wird auch als viszerales oder autonomes Nervensystem bezeichnet und besteht aus den beiden Antagonisten Sympathikus und Parasympathikus.

Visualisation
vor dem inneren, geistigen Auge Szenen und Situationen bewusst
hervorrufen, wie einen Film betrachten und miterleben

Vitalisierung
von vital, zum Leben gehörend, mit Übungen für Körper, Seele und Geist oder Nahrungsergänzungsmitteln (z. B. Vitaminen, Aminosäuren) die Lebenskraft stärken

Volt
Maßeinheit für die elektrische Spannung, 1 V = 1000 mV = 1.000.000 µV

W



Wechselstrom

elektrischer Strom, der in meist sinusförmiger Weise periodisch seine Richtung ändern

Widerstand
Maß für die Gegenkraft, die dem Durchlaufen eines Stroms durch einen Leiter entgegengebracht wird, verhält sich reziprok zur Leitfähigkeit

X

Y



Yoga

indische philosophische Lehre, deren Ziel es ist, durh Meditation, Askese und bestimmte körperliche Übungen den Menschen von dem Gebundensein an die Last der Körperlichkeit zu befreien

Z



Zentrales Nervensystem, ZNS

Gehirn und Rückenmark


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